Eine Stunde später sind wir dann in dem riesigem Sal in der Zona Sur angekommen und ich war zugegeben mehr als beeindruckt. Eine Brücke mit Lampions führte zum Gebäude, das mit ganz vielen Kronenleuchtern ausgestrahlt wurde. Und so viele schöne Mädchen. Alle natürlich gebräunt und mit langen braunen Haaren und dann trugen viele lange gelbe, weiße oder rote Kleider… Als wir im Saal angekommen sind, war es allerdings ziemlich voll. Ich denke der Raum ist vielleicht für 1000 Personen ausgelegt, doch insgesamt waren 2000 Gäste dort. Deswegen war es auch mit dem Essen etwas durcheinander, denke ich. Denn die ersten bekamen ihre Teller um 24:00 Uhr und die letzen um 02:00 Uhr J.
Eröffnet wurde der Ball mit einem Walzer und danach wurde durchweg Kumbia und Reageaton gespielt- das geht mit langsam ganzschön auf die Nerven. Aber was ich gut fand, war, dass wirklich jeder getanzt hat. Egal ob Junge oder Mädchen, alt oder jung.
Um 03:00 Uhr sind wir wieder nach Hause zurückgekehrt, aber ohne Marianna. Sie hat noch bis 06:30 Uhr gefeiert.
Ansonsten ist nichts Großartiges in der Woche passiert. Ich habe weiter Karten, Panetónes und Cholitapuppen verkauft, einen Tag war ich krank mit einer Erkältung und am Donnerstag haben wir mit allen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die in Situation der Straße leben, Weihnachten gefeiert.
In der nächsten Woche werde ich nach Cochabamba fahren, um dort Weihnachten mit der ganzen Gastfamilie zu verbringen. Darauf freue ich mich riesig, denn in der Region sind meistens über 30 Grad- also raus aus dem zurzeit oft verregneten La Paz und ab in den Dschungel! Das heißt mein Weihnachtsbaum wird dieses Jahr bestimmt keine Tanne sondern eine Palme sein. ;-)
| Bereit zum Losgehen |
| Meine Gastschwester (2.von links) mit ihren Freundinnen |
| Meine Tante Veronica, mein Gastbruder Mateo und mein Gastcousin José |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen