Man koennte annehmen, es gaebe Boliven ein zweites Mal.
Faehrt man ein paar Stunden gen Nordwesten ueber die Grenze, findet man so ziemlich alles noch einmal, was Bolivien ausmacht: Salteñas, traditionelle Taenze, Kumbiamusik, das Maisgetraenk Api und sogar Cholitas. Also nun die Frage, wer hat was von wem geklaut?
Die Bolivianer sind sich sicher, dass es auf jeden Fall die Peruaner sind, die derzeit die bolivianische Kultur und Tradition kopieren. Ich kann es weiss Gott nicht sagen. Es koennte natuerlich einfach sein, dass die Traditionen schon vorhanden waren, bevor die Grenzen gezogen wurden. (-: Aber was solls.
Eine Woche machten zwei Freundinnen und ich uns mit unseren Ruecksaecken auf, um Peru besser kennenzulernen. Zugegeben waren wir davor von sehr vielen Vorurteilen beeinflusst: Dass Peruaner klauen, sie unfreundlich seien und Lima eine verrauchte Stadt sei, in der man es keinen Tag aushalten wuerde.
Wie gut ist es, schlechte Erwartungen zu haben, denn die koennen diese sehr gut uebertroffen werden. Meine nach dieser Reise sogar im grossem Masse.
Nicht nur, dass die Peruaner, die wir kennengelernt haben, super freundlich und hilfsbereit waren, auch Lima ist bis jetzt eine der beeindruckensten Staedte, die ich bisher gesehen habe. Die Neun-Millionen Metropole bringt schon etwas Chaotisches mit sich und auch die Sonne schaffte es nicht durch die Smogwolken, die stetig bleiben, weil in Lima kein Lueftchen weht. Aber dennoch gab es viele grosse Parkanlagen, schoene alte Bauwerke aber auch moderne Haeuser. Am bemerkenswertesten fande ich den Kontrast zwischen Traditionellem und Modernem. So verkaufte eine Cholita zum Beispiel frische Maiskolben mit Kaese direkt neben McDonalds.
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| Arequipa |
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| Galapagos Inseln fuer die Armen |
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| Lima |
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| Oasis Huacachina |
Die Reise hat sich fuer uns wirklich sehr gelohnt. Und ich hoffe ein bisschen fuer Bolivien, dass das Land vielleicht in zehn Jahren auch so weit ist wie Peru.
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