2011-09-14

Ein Jahr aelter; neue Wohnung - neues Viertel

Heute bin ich aufgestanden, und habe fuer 10 Minuten einfach nur aus dem Fenster geguckt. Unsere neue Wohnung befindet sich im 12. Stockwerk und mein Zimmer ist gen Osten gerichtet, die Sonne scheint am Morgen also genau in mein Zimmer.
Ich bin jetzt im Zentrum der Stadt. Das ist sehr gut, denn hier befindet sich alles viel naeher. Mein Projekt, die Bars und Restaurants, die Wohnung meiner Freundinnen und das Buero des ICYE.  Ich fruestucke hier mit meiner Gastomi, die sehr herzlich und nett ist. Sie war schon ueberall auf der Welt. Auch in Frankfurt am Main. Ihr gefaellt die Puenktlichkeit der Deutschen und der Wein.  Kennt jemand die Weinsorte „Liebe Frau Milch“? Ich weiß nicht, ob sie sich den Namen des Weines vielleicht falsch gemerkt haben, aber diese Sorte ist deren liebste. 
Der Mann meiner Gastomi war der erste Vorsitzende der Judikative in Bolivien. Sie lebt eigentlich in Chochabamba, mit einer Kellnerin und Hausmaedchen. Naechste Woche kehrt sie wieder zurueck, aber bis dahin werden wir mehr Moebel in der Wohnung haben, als die Matratzen. Hoffe ich zumindestens- aber Gardinen habe ich schon mal! :-)
Wenn nicht, wuerde ich hier auf jeden Fall keinen Hunger leiden (haben auch keinen Kuehlschrank), weil Essen hier so billig ist. Zum Beispiel kostet ein Brot 10 cent. Eine 0,5er Cola auch. Oder ein Mittagessen mit Vorsuppe auf dem Mercado von Sopocachi (Down Town) 7 Bolivianos; das entspricht 70 cent. 
Die Projektarbeit wird wahrscheinlich am Montag beginnen. Ich bin schon sehr gespannt. Vor allem, weil ich auch mit Jungs oder Maennern, die aelter sind als ich, zu tun haben werde.
Blick aus dem Fenster

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